Herzlich Willkommen
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Offiziell nennen  wir es Unterordnung, inoffiziell liebevolle Hundeerziehung

Hundeerziehung ist ein Thema, was leicht missverstanden wird. Viele verschiedene Meinungen sind dazu am Start. Eins muss klar sein, wir meinen damit nicht lauthals Gebrüll mit erhobenem Zeigefinger und hektisches Leinen rucken, wie auf so manchem Hundeplatz üblich. Unterordnung im Befehlston der übelsten Sorte und damit den Hund mit aller Macht  unterdrücken – das gibt es bei uns nicht!

Allerdings sollte jeder Hundebesitzer auch wissen, ein gut erzogener Hund hat letztendlich mehr Freiheiten und ein besseres, artgerechteres Leben, als ein Hund, der zweimal am Tag für eine halbe Stunde auf der Hundewiese losgelassen wird und ansonsten zuhause bleiben muss, weil er überall unangenehm auffällt.

Rangordnung und Dominanz müssen nichts Negatives sein. Hunde sind soziale Wesen und leben in freier Wildnis im Rudel. Der Rudelführer hat besondere Eigenschaften wie Kraft, Gesundheit und Nervenstärke. Diesem Anführer ordnet sich das ganze Rudel bedingungslos unter. Der Rudelführer hat aber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Dazu gehören der Schutz des Rudels vor Angriffen jeglicher Art, das Schlichten von Auseinandersetzungen, die Stärkung des Zusammenhaltes in der Gruppe, eben all das, was Rudelführer und Rudel gut tut und ein reibungsloses Zusammenleben möglich macht. Das verlangt vom Rudelführer  soziale Kompetenz, die weit mehr bedeutet als reine Machtausübung.

Jetzt leben unsere Hunde nicht in freier Wildbahn, also müssen wir die Rolle des Rudelführers übernehmen. Klare Strukturen, Konsequenz in der Erziehung  und klar verständliche  Regeln. So geben wir dem Hund die notwendige Sicherheit, er kann sich auf uns verlassen.

Hunde unterscheiden sich nicht nur in der Rasse, Größe, Alter und Geschlecht, nein, jeder Hund hat seine individuelle Mentalität, seinen eigenen Charakter und eine ihm ureigene Sensibilität. Demzufolge können nicht alle Hunde  nach der gleichen Methode erzogen werden. Bei uns wird die liebevolle Erziehung individuell auf den Hund abgestimmt. Hund und Hundeführer werden als eine Einheit ausgebildet.

Unterordnung ist Disziplin, Gehorsam und vor allem Vertrauen. Diese Trias bildet die Grundlage für das harmonische Zusammenwirken von Mensch und Hund während des Trainings sowie vor allem auch im Lebensalltag. Das gemeinsame Training macht Spaß, festigt und fördert das gegenseitige Verstehen von Mensch und Hund.

Die Unterordnung besteht aus verschiedenen Kommandos wie z.B. Fuß, Platz, Steh und Sitz. Diese werden dem Hund mit Worten, Gesten und Körpersprache vermittelt. Wir geben  unseren Hunden keine Befehle, sondern Signale. Spielerisch, aber dennoch konsequent führen wir den Hund an die einzelnen Übungen heran. Konsequenz heißt nicht Härte und auch nicht verbale Strafe. Konsequenz heißt, der Hundeführer setzt locker mit freundlicher Zuwendung und  trotzdem beharrlich sein Ziel durch. Also  Durchsetzen, kontinuierliches Arbeiten mit dem Hund, klare Führung und eindeutige Kommandos lauten die Zauberwörter. .Je lustvoller und spielerischer eine Aufgabe  vermittelt wird, umso schneller wird der Hund sie lernen.

Wenn Sie mit Ihrem Hund zu uns kommen, werden wir zuerst versuchen, Sie und Ihren Hund kennenzulernen. Dies geschieht in mehreren Einzelschritten. So erhalten wir ein Bild, welches uns den Ausbildungsstand vermittelt. Anschließend setzten wir die Erziehung in Form von Gruppenarbeit fort. Hier wird die Sozialisierung der Hunde gegenüber Menschen und Artgenossen gefestigt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Hundevereinen ist Ihr Hund bei uns im Vereinsheim oder auf der Terrasse gerne gesehen. Denn wo sonst, als auf dem Hundeübungsplatz soll ein Hund lernen, wie man sich in Restaurants oder anderen öffentlichen Plätzen verhält.

 

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von Helene Braun

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